Archiv für den Monat März 2021

Der Buchsatz

Der Buchsatz ist etwas, mit dem sich jeder Selfpublisher früher oder später beschäftigen muss, wenn er keinen Profi engagieren möchte.

Ich bin selbst kein Profi, werde aber ein paar wichtige Dinge zusammenfassen, die ich im Laufe meines Autorenlebens gelernt und aufgeschnappt habe.

1. Korrekter Text!

Das Manuskript muss satzreif sein, das heißt, es muss frei von Fehlern sein, das beinhaltet Grammatik, Rechtschreibung, Stil, Absätze und Sonderzeichen. Es ist wichtig, sich vorher schon entschieden zu haben, welche Anführungszeichen man verwendet, die dann durchgängig im Manuskript verwendet werden.

2. Der Text muss von unnötigen Elementen befreit sein

das heißt, man entfernt unnötige Markierungen aus dem Manuskript. Am einfachsten ist es, wenn man die Formatierungszeichen einblendet, dann sieht man sie auf den ersten Blick. So erkennt man unnötige Absätze, Leerzeichen und anderes ganz einfach und kann sie löschen.

3. Wahl der Schriftart und Größe

Ich gehe jetzt von belletristischen Werken aus, weil ich darin mehr Erfahrung habe, lasse aber die technischen Details, wie Breite, Höhe usw. weg, damit kenne ich mich nicht aus.

verschiedene Schriftmuster zu unterschiedlichen Genres – und wie sie den Inhalt verändern können

Die Schrift sollte gut leserlich sein und zum Inhalt passen. Meistens wird eine Schriftgröße zwischen 8 und 10 Punkt genommen. Bei Kinderbüchern je nach Altersklasse natürlich auch größer.

Es gibt auf den Schreibprogrammen schon vorinstallierte Schriften, die auch kommerziell verwendet werden dürfen. Wenn man in den weiten des Internets nach alternativen Schriften sucht, sollte man sich darüber informieren, ob sie auch verwendet werden dürfen – siehe Lizenzbestimmungen! Dabei ist noch wichtig, dass man vorher schon kontrolliert, dass die Schriftart alle Zeichen beinhaltet, die man verwenden möchte.

Generell muss man unterscheiden zwischen Serifenschriften und serifenlosen Schriften. Mehrheitlich werden bei belletristischen Werken Serifenschriften verwendet, wie z. B. Garamond, Sabon oder Minion. Serifenschriften sind die, mit den kleinen Häkchen unten. Diese Schriftarten sind für das lineare Lesen optimiert und erleichtern so den Lesefluss.

Auszeichnungen sind besondere Markierungen im Text, wie Kapitälchen, kursiv, fett, unterstrichen, farbig markiert. Diese sollten sparsam eingesetzt werden und immer nur eine Art davon. Unterstrichene Kapitälchen zum Beispiel sehen furchtbar aus und verschlimmern das Schriftbild.

4. Seiten- und Zeilenumbruch

Hier gilt es einiges zu beachten, es ist ein sehr wichtiger Teil des Buchsatzes – besonders ein ästhetischer. Ein falsch gesetzter Umbruch kann beim Leser zu einer Störung des Leseflusses führen. Besonders auffällig ist ein falscher Zeilenumbruch im Blocksatz, weil sich die Zeile ausdehnt und dann vielleicht nur zwei oder drei Wörter in der Zeile stehen. So etwas muss ausgebessert werden.

Hier gilt es einerseits die richtige Rechtschreibung bei der Worttrennung anzuwenden, als auch um den Lesekomfort. Zu viele Worttrennungen untereinander lassen ein unschönes Schriftbild entstehen.

Satzfehler beim Umbruch:

Schusterjungen: eine einzelne Zeile eines Absatzes am Ende einer Spalte oder Seite

Hurenkinder: die letzte Zeile eines Absatzes am Anfang einer neuen Seite

Fliegenschiss: die letzte Zeile eines Absatzes, die aus einer einzelnen Silbe eines getrennten Wortes besteht

Löcher: zu große und/oder variierende Wortabstände

Gassen auch Gießbach: vertikale, über mehrere Zeilen laufende, direkt übereinanderstehende Wortzwischenräume.

Das lässt sich recht einfach durch manuelle Eingriffe beheben. Entweder man macht spielt sich mit alternativen Worttrennungen oder ändert die Zeilenlaufweite manuell. Hier heißt es ausprobieren, was am Ende passt.

5. Wie ist ein Buch aufgebaut?

Cover – klar, das ist der Einband, darüber schreibe ich jetzt nichts weiter.

Buchblock – der besteht aus verschiedenen Teile, die ich gleich näher beschreiben werde.

1. Schmutztitel – 1. Seite und ist immer rechts; schlicht mit Titel und Name des Autors/der Autorin

2. Schmutztitelrückseite – 2. Seite und ist immer links; Kurzbeschreibung des Inhalts, Autorenvita (kurz)

3. Haupttitel oder Titelseite – 3. Seite, rechts; repräsentativ gestaltet mit Haupttitel, Untertitel, Genre, Autorenname, Hinweis auf den Verlag (Logo), Übersetzer etc. Schrift am besten wie auf dem Buchcover

4. Haupttitelrückseite – 4. Seite, links; Impressum. Es ist eine Pflichtangabe! Bibliografische Angaben über Copyright, Erscheinungsjahr, ISBN, CIP-Kurztitelaufnahme und Produktion müssen enthalten sein; Nachzulesen auch in den jeweiligen Landesgesetzen. Auch bei E-Books ist es Pflicht.

5. Widmung – Seite 5, rechts; kann muss aber nicht sein

6. wenn Widmung vorhanden, Vakantseite – Rückseite der Widmung, Seite 6, leer

7. Inhaltsverzeichnis, falls vorhanden – Seite 7, rechts

8. eigentlicher Text – beginnt immer rechts und hier fängt auch die Zeilennummerierung an

9. Danksagung, falls gewünscht keine Zeilennummern mehr

Vereinfachte Methode

Viele Selfpublisheranbieter stellen Vorlagen zur Verfügung. Sie sind praktisch, weil man sich nicht mehr selbst um so viel kümmern muss, schränken allerdings die Gestaltung etwas ein. Gerade für den Anfang lohnt es sich allerdings. Trotzdem muss man sich noch um den Textblock und die restliche Gestaltung kümmern, sobald der Text in die Vorlage eingefügt ist. Seiten- und Zeilenumbrüche, Kapitelüberschriften etc. müssen immer noch gemacht werden. Ein wenig Spielraum hat man auch bei der Wahl der Schriftarten.

Ich fand es sehr hilfreich, mit verschiedene Bücher anzuschauen, wie sieht dort das Schriftbild aus, der Aufbau und alles, was ich jetzt theoretisch angeführt habe. Es macht die Theorie plastischer und man kann sich das Ergebnis leichter vorstellen.

Nun frohes Schaffen!

Wem das zu wenig Information ist, der kann gern hier nachlesen, da wird alles viel genauer beleuchtet, ich habe mich doch sehr kurz und knapp gehalten:

https://www.autorenwelt.de/blog/der-selfpublisher/buchsatz-fuer-selfpublisher

Indiebookday 2021

https://www.indiebookday.de/

Was ist das?

Es gibt viele kleine Verlage und Selfpublisher, die tolle Bücher schreiben und verlegen. An diesem Tag sollen sie einmal etwas hervorgeholt werden.

Dieses Jahr findet er am 20. März statt. Kauft doch ein Buch eurer Wahl von einem Kleinverlag oder einem Selfpublisher, oder bestellt es, um so diesen mehr Aufmerksamkeit zu geben.

Seid einmal ganz ehrlich, habt ihr euch schon einmal gefragt, warum die großen Verlage so groß sind und die kleinen so klein bleiben? Oder warum selten ein Selfpublisher wirklich gut von seiner Arbeit leben kann?

Warum mache ich mit?

Ganz einfach, mein SP-Dienstleister Mymorawa hat in der ganzen Woche davor einige Aktionen mit diesem Tag zusammengebracht.

Mit den Bookfairies Austria und myMorawa zusammen habe ich in meiner Heimatgemeinde Bücher versteckt, die gefunden worden sind. Diese Aktion wurde bei uns von zwei Zeitungen beworben.

Am 18 März war der österreichische Vorlesetag, bei dem ich auch mitgemacht habe. Das Livevideo von Instagram hat Mymorawa auf ihrem Youtube Kanal hochgeladen

Das war alles wundervoll!

Von einigen Findern der Bookfairieaktion habe ich auch Feedback über die Aktion bekommen. Sie haben sich sehr über den Buchfund gefreut und fanden die Aktion toll. Was wiederum mir ein fettes Grinsen ins Gesicht getrieben hat.

Auch die Lesung auf Instagram hat guten Anklang gefunden und mir enorm viel Spaß gemacht.

Doch warum mache ich wirklich mit und tu mir die viele Arbeit an?

Ich möchte meine Bücher und mich als Selfpublisherin wieder etwas in den Vordergrund rücken.

Dabei ist mir aufgefallen, dass ich die letzten Bücher ausschließlich von SPlern gekauft habe, und ich muss euch sagen, die sind weder schlechter noch besser als die von großen Publikumsverlagen. Mit der Qualität können sie ungeniert mithalten, sei es jetzt vom Inhalt, dem Stil, Cover und was noch so alles dazu gehört.

Mein Rat an alle: scheut euch nicht, Bücher von Selfpublishern oder Kleinverlagen zu kaufen und zu lesen! Die Qualität nimmt immer mehr zu. Fehler passieren überall, auch bei großen Verlagen. Auf den Inhalt kommt es an – und der ist bei allen Büchern, die ich im vergangenen Jahr gelesen habe, einfach super.

Ich bedanke mich bei allen, die so viel Arbeit und Herzblut in ihre Werke investieren, vom Geld gar nicht erst zu reden, denn ein Buch zu schreiben und herauszubringen, verschlingt einiges. Ihr habt mir viele amüsante und erstaunliche Lesestunden beschert und ich freue mich auf mehr.

Danke auch an die vielen Lektoren und Designer, die ihre Dienste anbieten, um aus einem Manuskript ein fertiges Buch zu machen.

Danke an alle, die mitwirken, um für Bücher unabhängiger Autoren zu sorgen und so den Buchmarkt beleben – mit zum Teil absonderlichen aber überaus unterhaltsamen Büchern, oft weitab vom Mainstream.

Ich wünsche mir, dass immer mehr Menschen Bücher von Indieautoren bzw. von Kleinverlagen kaufen, um ihnen so die Bühne zu bieten, die sie verdienen.

Danke 😊

Halt die Klappe, Text – alles über den Klappentext

Für mich gehört es zu den schwierigen Dingen, einen Klappentext zu schreiben. Man muss sich kurzfassen und die Leser neugierig machen. Jedes Mal, wenn einer ins Haus steht, beschäftige ich mich damit und lenke mich mit massenhaft Theorie darüber ab. Langsam müsste ich eine Expertin darin werden, doch weit gefehlt. Im Folgenden habe ich einige Punkte gesammelt, die mir bei meiner Durchforstung des Internets und dem langjährigen Lesens verschiedenster Bücher aufgefallen sind. Ich gebe das in eigenen Worten wieder und so, wie es meine Erinnerung hergibt und mir wichtig erscheint.

Was ist der Klappentext überhaupt?

Der Klappentext ist ein Kurzinhalt, der auf der Klappe eines Schutzumschlags von Büchern steht. Nicht mehr und nicht weniger. Bei Büchern ohne Schutzumschlag steht der Klappentext üblicherweise auf der 2. Seite.
Dieser Text beinhaltet, wie bereits erwähnt, eine Kurzbeschreibung, aber auch eine paar Sätze über den Autor. Heutzutage wird Über den Autor/die Autorin auch gern mal auf den letzten Seiten des Buchs geschrieben.
Heute wird dieser beschreibende Kurztext auf Spielen, DVDs und anderem ebenfalls als Klappentext bezeichnet.

Wer bei einem Verlag unter Vertrag ist, muss sich damit vielleicht nicht abmühen, denn das erledigen oftmals die Marketingabteilungen. Wer im Selfpublishing unterwegs ist, muss sich zwangsläufig damit beschäftigen.

Das hier ist der Schutzumschlag, auf dem der Klappentext steht, auf der Hinterseite des Buches befindet sich eine kürzere Variante und auf der hinteren Klappen eine Kurzvita der Autorin dieses Buches

Wie schreibt man so etwas?

Klappentexte gehören zu den schwersten Textsorten überhaupt. Es ist schwer, einen Text auf interessante Weise kurz zusammenzufassen und dabei gleichzeitig Leser neugierig darauf zu machen.

Der Klappentext ist in erster Linie Werbung. Das sollte man stets im Auge behalten. Dieser Text ist meistens das Erste, das ein potenzieller Käufer nach dem Titel liest. Keine langen Ausflüge in tiefgründige Themen, die dürfen gern im Buch selbst behandelt werden, haben aber nichts auf dem Klappentext zu suchen.

Übertreibungen, Eigenlob und zu viele Adjektive sollte man vermeiden, nur das schreiben, das auch im Buch vorkommt, am besten schon recht früh, sonst fragt sich der Leser am Ende, was er da gekauft hat.

Das Genre ist wichtig. Natürlich steht das meistens vorne unter dem Titel, aber ein Hinweis im Klappentext schadet nichts. Man kann hier ebenso Triggerwarnungen verpacken. Die Leser wollen wissen, worauf sie sich beim Kauf dieses Buches einlassen. Ein Fan von Romantik wird kaum erfreut sein, wenn das Buch blutrünstig wird, er wird es verärgert weglegen und nie wieder etwas von diesem Autoren kaufen.

Im Klappentext darf kein Spoiler enthalten sein, sonst kann sich der Leser den Kauf gleich sparen. Hier ist die Schwierigkeit, den Inhalt anzureißen, aber nichts zu verraten.

Der Klappentext muss fehlerfrei sein. Er ist das Aushängeschild des Buchs. Nur sehr selten werden hier Fehler verziehen.

Grundsätzliche Bestandteile eines Klappentextes:

  • Kurzinhalt ohne Spoiler! (Das MUSS er enthalten)
  • eventuell ein Anriss aus dem Text, erste Sätze
  • wenn schon vorhanden Presse- oder Leserstimmen
  • Autorenkurzvita (wenn auf der 2. Seite = Rückseite der Schmutzseite oder auf dem Schutzumschlag)
  • Hinweise auf vorherige Publikationen

Am besten ist es, man schaut sich verschiedene Klappentexte an und nutzt auch die vielen hilfreichen Tipps, die es im Internet zu finden gibt. Da ist für jeden etwas dabei und man kann sich aus jedem Beitrag etwas für sich herausfiltern.

Jetzt geht es ans Schreiben!

Am besten fängt man damit an, den Inhalt in zwei oder drei Sätzen zu beschreiben, immer im Präsens! Verschiedene Versionen des Themas helfen, sich zu verbessern und schaffen auch eine Auswahl an Möglichkeiten. Nicht an Kleinigkeiten aufhängen, lieber etwas weglassen, anstatt zu spoilern. Wenn man denkt, es passt so weit, dann ein paar Tage liegen lassen. Noch einmal überarbeiten oder neu schreiben. Das macht man so lange, bis man zufrieden ist. Am besten lässt man den fertigen Text jemanden lesen, der den Inhalt nicht kennt, ist derjenige neugierig geworden, dann ist der Klappentext fertig und kann so aufs/ins Buch.

Ich habe hier noch einige Klappentexte verschiedener Genres von bekannten Autoren für euch.

Die Trauer trägt Schwarz von Martha Grimes, Goldmann

Inspektor Jury und ein mysteriöser Mordfall im Herzen von London.
Mickey Haggerty, ein alter Kollege von Inspektor Jury, hat es sich in den Kopf gesetzt, eine Tragödie aufzuklären, die sich vor mehr als fünfzig Jahren innerhalb der reichen Londoner Brauerei-Familie Tynedale abgespielt hat – und er benötigt dringend Jurys Hilfe. Doch noch bevor Jury mit seinen Ermittlungen beginnen kann, ereignet sich ein mysteriöser Mord: Simon Croft, ein enger Freund der Tynedales, wird erschossen aufgefunden. Jury ahnt, dass er einen verborgenen Gegenspieler hat, der alles daransetzt, die Vergangenheit für immer ruhen zu lassen …

Hier sagt schon der erste Satz aus, dass es sich im einen Krimi handelt. Wir erfahren, wer das Opfer ist, sonst nur etwas über die Hauptperson. Jetzt muss der Leser lesen, damit er weiß, wer das arme Opfer getötet hat.

Die Akte Odessa von Frederick Forsyth, Serie Piper Spannung

Odessa – das ist die Organisation der ehemaligen SS-Angehörigen, die zwischen Deutschland, Kairo, Madrid und Buenos Aires operiert. Knapp 20 Jahre nach dem Krieg …
Bei seiner Jagd auf den Lagerkommandanten Eduard Roschmann gerät der Hamburger Reporter Peter Miller in ihre Fänge: aus dem Jäger wird der Gejagte – es geht um Leben und Tod.

(Im Anschluss an den Kurztext ist hier noch eine Pressestimme zu lesen, das ist manchmal bei Neuauflagen der Fall, wenn es bereits etwas zu lesen gibt.)

Hier weiß der Leser sofort, dass er es mit möglicherweise blutiger Spannung zu tun hat.

Rollende Steine von Terry Pratchett, Goldmann

Gevatter Tod hat eine Identitätskrise. Als er von einem Tag auf den anderen spurlos verschwindet, muss seine Enkelin Susanne die Geschäfte für ein paar Tage übernehmen. Bei ihrer neuen Arbeit bekommt sie es nur zu bald mit einem äußerst merkwürdigen Phänomen zu tun, einer neuen Musik, die ein Barde, ein Zwerg und ein Troll erfunden haben. Und genau diese magischen Melodien sind es, die Tods Enkelin vor ungeahnte Probleme stellen.

(Auch hier sind noch Pressestimmen angeführt.)

Der Leser weiß sofort, dass es sich um Fantasy handelt.

Die Wand von Marlen Haushofer, List Taschenbuch

Hier haben wir den Klappentext auf der 2. Seite und auf dem Buchdeckel noch einmal eine kürzere Version.

Eine junge Frau will mit ihrer Kusine und deren Mann ein paar Tage in einem Jagdhaus in den Bergen verbringen. Nach der Ankunft unternimmt das Paar noch einen Gang ins nächste Dorf – und kehrt nicht mehr zurück. Am nächsten Morgen stößt die Frau auf eine unüberwindbare Wand, hinter der Totenstarre herrscht. Abgeschlossen von der übrigen Welt, richtet sie sich inmitten ihres engumgrenzten Stücks Natur und umgeben von einigen zugelaufenen Tieren aufs Überleben ein …

Muss man dazu noch etwas sagen?

Auf der Rückseite des Buches steht:

Eine Frau wacht eines Morgens in einer Jagdhütte in den Bergen auf und findet sich eingeschlossen von einer unsichtbaren Wand, hinter der kein Leben mehr existiert …

Der Tag, an dem der Wind dich trägt von James Patterson, Weltbild Reader

Die Tierärztin Frannie O’Neil entdeckt im Wald ein junges, verängstigtes Mädchen und traut zunächst ihren Augen nicht. Nach einer weiteren Begegnung ist klar: Dieses Kind hat eine ganz besondere Gabe, die es zu einem einzigartigen Wesen macht. Frannie nimmt sich des Mädchens an, doch die beiden werden gnadenlos verfolgt und immer tiefer in eine Verschwörung verstrickt, bei der es um illegale Genforschung und skrupellose Experimente an Menschen geht.

Auch hier ist klar, dass wir einen Thriller vor uns haben.

Diese Beispiele haben alle etwas gemeinsam: Sie sind kurz, sagen höchstens etwas über die Vergangenheit aus oder den Anfang des Buchs und hören vor der Spannung auf mit der Inhaltsangabe. Die wichtigsten Personen werden erwähnt und man bekommt eine Ahnung vom Genre.

Wer sich unsicher bei der Erstellung ist, kann ruhig andere Klappentexte zu kopieren versuchen, die Art und Weise auf sein Manuskript anwenden und später etwas Eigenes verfassen. Kopieren ist eine gute Übung, um gewisse Dinge der Formulierung zu lernen.

Viel Spaß bei der Klappentexterstellung!

Alle Bilder sind von mir gemacht, die Bücher zum Teil bereits vor Jahrzehnten selbst gekauft und natürlich alle gelesen.